Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es?
  1. Wissenschaftliche Vorbildung:
    Als wissenschaftliche Vorbildung gilt in der Regel das abgeschlossene Studium der Medizin oder das psychologische Hochschulstudium mit Diplom- bzw. Masterabschluss und Schwerpunkt klinische Psychologie.
    Auch BewerberInnen aus anderen akademischen Berufen können bei entsprechender Eignung zugelassen werden. Hierbei handelt es sich um die Zulassung zur Ausbildung in Psychoanalytischer Sozial- und Kulturtheorie. Die Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie richtet sich an AkademikerInnen solcher Berufsgruppen, die die psychoanalytische Methode in ihrem Arbeitsfeld anwenden wollen. Zum Beispiel PhilosophInnen, PädagogInnen, LehrerInnen, TheologInnen, JuristInnen, Kunst-, Kultur-, Sozial-, Politik-, Wirtschafts-, sowie NaturwissenschaftlerInnen, aber auch z.B. an PsychologInnen und ÄrztInnen, die sich für diese Anwendung der Psychoanalyse interessieren. (siehe auch www.dpv-psa.de unter der Rubrik Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie)
  1. Persönliche Eignung:
    Der BewerberIn wählt drei LehranalytikerInnen des Instituts aus, mit denen jeweils ein Bewerbungsinterview zur Feststellung der persönlichen Eignung zu führen ist. Der örtliche Ausbildungsausschuss (öAA) gibt dann eine Empfehlung an den zentralen Ausbildungsausschuss der (zAA) der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung ab. Die Zulassung oder Ablehnung erfolgt durch den zentralen Ausbildungsausschuss.
    Kriterien für die Eignung zu dieser Ausbildung sind beispielsweise ein Interesse, sich selbst, auch in der Beziehung zum Anderen kennen und verstehen zu lernen. Weiterhin ist eine sich abzeichnende Fähigkeit zur Selbstbeobachtung und Selbstreflexion von Bedeutung, sowie Empathie sich und anderen gegenüber, was einschließt, interpersonale Grenzen einhalten zu können. Wenn die BewerberIn sich zu einer angemessenen Offenheit fähig zeigt, auch weniger gut integrierte und weniger ausgereifte Aspekte der eigenen Person mit Interesse und Aufrichtigkeit zur Kenntnis zu nehmen und zu verstehen, dann sind wichtige Kriterien vorhanden, die für eine Eignung sprechen können. Denn es handelt sich um einen Beruf, der die eigene Person als wichtiges diagnostisches und therapeutisches Arbeitsinstrument verwendet.
Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

In der Regel geht dem Bewerbungsprozess ein unverbindliches Informationsgespräch mit der Leitung des örtlichen Ausbildungsausschusses (öAA) voraus, außerdem kann Kontakt mit dem/der KandidatensprecherIn aufgenommen werden. Das Bewerbungsverfahren im engeren Sinne beginnt mit der Überweisung der Gebühr für die Bewerbung (200.- Euro).

Danach folgen drei Bewerbungsgespräche bei LehranalytikerInnen unseres Institutes, die vom Bewerber/von der Bewerberin ausgesucht werden. Zur Vorbereitung der Bewerbungsgespräche erhält der/die BewerberIn drei Bewerbungsbögen. Diese sollen ausgefüllt zusammen mit dem Zeugnis des Universitätsabschlusses und einem ausführlichen und persönlich abgefassten Lebenslauf an die drei von ihm/ihr ausgewählten LehranalytikerInnen verschickt werden.

Bewerbungen richten Sie bitte an den Vorsitzenden des örtlichen Ausbildungsausschusses

Dr. med. Joachim F. Danckwardt
Im Buckenloh 2
72070 Tübingen
Telefon 07071 41277
E-Mail jfdanckwardt@t-online.de